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Quelle: pexels.com

Schule - Aufbau des deutschen Schulsystems

Hinweis: Das Bildungssystem ist in den Bundesländern teilweise etwas unterschiedlich, da über viele Regelungen die Bundesländer entscheiden.  Der Grundaufbau ist in allen Bundesländern der Gleiche.
 
Grundaufbau
Die Kinder sind in der Regel im Jahr der Vollendung des sechsten Lebensjahres schulpflichtig und treten in die für alle Schülerinnen und Schüler gemeinsame Grundschule ein, die von Jahrgangsstufe 1 bis 4 reicht. In Berlin und Brandenburg umfasst die Grundschule die Klassen 1-6. Für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, deren Förderung in einer allgemeinen Schule nicht ausreichend gewährleistet werden kann, gibt es entsprechend der Art des Förderbedarfs unterschiedliche Typen wie „Förderschulen“, „Förderzentren“ oder „Schulen für körperlich/geistig Behinderte“. In vielen Bundesländern werden Modelle der „Inklusion“ implementiert, damit solche Kinder am Schulunterricht in den Regelschulen teilnehmen können.
 
Das deutsche Schulsystem gliedert sich in folgende Bereiche
Primarstufe: Mit Beginn der Schulpflicht besuchen die Schülerinnen und Schüler die Grundschule, die in der Regel an den Vormittagen besucht wird. Teilweise werden inzwischen auch Ganztagsbetreuungsangebote eingeführt. In den meisten Bundesländern werden bereits hier Noten vergeben, teilweise erhalten die Schülerinnen und Schüler aber zunächst nur Beurteilungszeugnisse und erst in der 3. bzw. 4. Klasse die ersten richtigen Noten.
 
Sekundarstufe I: In diesen Bereich fallen alle Schulformen ab der Klasse 5 bis hin zur Klasse 10. Hierunter fallen Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien oder auch Gesamtschulen bzw. Gemeinschaftsschulen. Je nach Schulform können die Schülerinnen und Schüler die Sekundarstufe I nach der 9. oder auch nach der 10. Klasse verlassen.
 
Sekundarstufe II: Hierunter fällt der Besuch der gymnasialen Oberstufe, der mit dem Abitur abschließt. Bislang dauerte dies von Klasse 11 bis Klasse 13. In vielen Bundesländern wurde jedoch auf das Abitur nach der 12. Klasse umgestellt. Die Sekundarstufe II kann ebenfalls mit der Fachhochschulreife (nach Klasse 12 bzw. Klasse 11) abgeschlossen werden.
Auch der berufsbildende Bereich zählt zur Sekundarstufe  II. Hierunter fallen die beruflichen Schulformen, Berufskollegs, Fachoberschulen oder Berufsoberschulen. Dort ist auch der Erwerb der Fachhochschulreife möglich.
 
Zweiter Bildungsweg: In diesen Bereich fallen Abendschulen und Kollegs, an denen Schulabschlüsse wie der Hauptschulabschluss, aber auch das Abitur nachgeholt werden können.