Dieses Projekt der Diakonie unterstützt Menschen in Albanien, Armenien, Äthiopien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Kosovo, Marokko, Nordmazedonien, Nigeria, Serbien, in der Türkei und in der Ukraine, die nach Deutschland zuwandern wollen. Von Deutschland aus werden auch russische Staatsbüger*innen beraten. Das Projekt berät und begleitet Menschen, die aus familiären Gründen (Kinder- oder Ehegatt*innen-Nachzug) oder für berufliche oder Ausbildungszwecke nach Deutschland zuwandern möchten.
Dieses Angebot wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU, der Bundesrepublik Deutschland und der Diakonie finanziert.
gefördert durch:

Quelle: Diakonie Baden
Kontaktflyer finden sie hier:
Quelle: Diakonie Baden
Quelle: Diakonie Deutschland
Informationen zu der Situation in der Ukraine:
Aktuelle Meldungen
20.09.2025
Es geht auch mit Visum – Damit der Start in einem neuen Land gut gelingt, benötigt es eine gute Vorbereitung und einen realistischen, guten Plan
Qualifizierungsseminar der Diakonie und des Goethe-Instituts für Deutsch-Lehrkräfte in Nigeria
Lagos, 20.09.2025. „Menschen, die aus Nigeria nach Deutschland zuwandern möchten, benötigen ein realistisches Bild, was sie in Deutschland erwartet und müssen gut auf diesen Schritt vorbereitet werden“, sagt Jürgen Blechinger, vom Leitungsteam von Vorbereitet und erfolgreich nach Deutschland von der Diakonie Baden. Dass am Ende Träume platzen und Menschen scheitern, möchte das von der EU und Deutschland gefördertes Vorintegrationsangebot der Diakonie und des Goethe-Instituts möglichst verhindern. Es gibt eine gute Alternative zu einer irregulären, teuren und lebensgefährlichen Flucht. Menschen. die auswandern möchten, können ganz regulär mit einem Visum z.B. für eine Berufsausbildung, zum Studieren, als Fachkraft oder aus familiären Gründen nach Deutschland kommen. Ein guter Sprachkurs, um auf das erforderlich Deutschniveau zu kommen, kostet ca. 600 €. Für Nigerianer*innen ist das viel Geld, aber viel billiger als die irreguläre Flucht (über 5.000 €). Mit einer guten Ausbildung hat man die besten Voraussetzungen, um Karriere zu machen.
Das Vorintegrationsangebot in Nigeria wird zusammen mit dem Goethe-Institut durchgeführt. Die zwei Beratungsfachkräften unterstützen bei der Vorbereitung und klären über realistische Möglichkeiten und auch Gefahren auf. Maja Kliem von der Diakonie Deutschland betont, wie wichtig das gute Übergangsmanagement ist. „Unsere beiden Beratungsfachkräfte Mojisola Tejuosho und Juliet Chukwurah arbeiten in der Begleitung der sehr unterschiedlichen Einzelfälle eng mit der Migrationsberatung am geplanten Zuzugsort in Deutschland zusammen, ebenso mit den Handwerks- und den Industrie- und Handelskammern“. Beraterin Mojisola Tejuosho im Projekt der Diakonie in Kooperation mit dem Goethe-Institut betont: „Das ist wichtig, um im Einzelfall alles gut abzuklären und die Menschen vor den vielen unseriösen Agenturen in Nigeria zu schützen, die viel Geld von den Menschen verlangen“.
Um die zentralen Botschaften der Vorintegration und Hinweise auf mögliche Risiken zu thematisieren, führte die Diakonie mit dem Goethe-Institut vom 18.-20.09.2025 ein Qualifizierungsseminar mit 32 Deutschlehrkräften aus den verschiedenen Bundesstaaten von Nigeria durch. Anna-Lena Witte vom Diakonischen Werk Hamburg fügt hinzu: „Ganz wichtig ist eine gute Vorbereitung und , vor allem, auch schon frühzeitig sehr gute Deutschkenntnisse zu erwerben. Die Deutschlehrkräfte vermitteln nicht nur Sprachkenntnisse, sondern auch Kenntnisse über Leben in Deutschland, sie sind Vorbilder. Die Deutschlehrkräfte arbeiten dabei eng mit den beiden Beraterinnen von Vorbereitet und erfolgreich nach Deutschland zusammen. Die beiden Beraterinnen führen Seminare zu unterschiedlichen Themen und Einzelfallberatungen durch. Dadurch werden die Menschen bei der Vorbereitung eines guten und realistischen Plans unterstützt.








