Über uns
Wer wir sind
„Vorbereitet und erfolgreich nach Deutschland - Migrationsberatung vor der Einreise“ ist das von der EU und Deutschland finanzierte Beratungsangebot für Menschen, die nach Deutschland zuwandern wollen. Das Angebot wird verantwortet von der Diakonie in Deutschland.
Die Diakonie verantwortet gemeinsam mit den anderen in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände zusammengeschlossenen Verbänden/Nicht-Regierungsorganisationen in der Wohlfahrtspflege (Caritas, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt, Deutsches Rotes Kreuz, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland) die „Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer“ (MBE) und die „Jugendmigrationsdienste“ (JMD) in Deutschland. Diese Migrationsberatungsstellen gibt es in jedem Bundesland. Zudem unterhalten die Wohlfahrtsverbände viele andere Beratungseinrichtungen in anderen Feldern der Sozialen Arbeit und sind Träger von Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialbereich.
Das Angebot „Vorbereitet und erfolgreich nach Deutschland - Migrationsberatung vor der Einreise“ wird finanziert vom Europäischen Asyl-, Migrations-, und Integrationsfonds (AMIF), der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Baden-Württemberg und der Diakonie.
Unser Angebot ist bisher in 13 Ländern aktiv: Äthiopien, Albanien, Armenien, Bosnien-Herzegowina, Georgien, Kosovo, Marokko, Nigeria, Nordmazedonien, Russland, Serbien, Türkei und Ukraine. Dort sind die Beratungsstrukturen verankert bei lokalen Stiftungen, NGOs, dem Goethe Institut, der Caritas oder der Diakonie und arbeiten eng mit Sprachschulen, insbesondere den Goethe-Instituten, zusammen. Koordiniert wird das Projekt von der Diakonie in Deutschland (Diakonie-Bundesverband, Diakonie Baden, Diakonie Württemberg und Diakonie Hamburg).
Wir sind Teil der Vorintegrationsangebote der Bundesregierung, zuständig für die Migrationsberatung vor der Einreise. Wir arbeiten eng mit den Vorintegrationsangeboten des Goethe-Instituts (Schwerpunkt Sprache und Landeskunde), der GIZ, dem Online-Angebot der Jugendmigrationsdienste und den anderen Vorintegrationsprojekten. Zu unseren Netzwerkpartnern gehören neben den Migrationsberatungsstellen und Beratungsstellen zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen in Deutschland, u.a. auch die Handwerkskammer, die Industrie- und Handelskammern, die Verbände der Sozialwirtschaft, die Welcome-Center, Sprachschulen und Sprachkursträger.
Auch wenn wir durch die EU und Deutschland als ein offizielles Beratungsangebot finanziert werden, sind wir Teil der NGO-Struktur in Deutschland, die unabhängig ist von staatlichen Behörden und Menschen, die überlegen nach Deutschland zu migrieren, allein sozial-anwaltschaftlich in ihrem eigenen Interesse berät. Bei uns unterliegen alle Beratungsfachkräfte der Schweigeplicht; es gilt das Beratungsgeheimnis und hohe Datenschutzstandards. Die Beratungsgespräche sind vertraulich.
Was wir machen
Wir beraten und begleiten Personen, die nach Deutschland migrieren wollen, bereits im Heimatland. Wir unterstützen bei der Entwicklung einer realistischen Lebensperspektive, beim Auswanderungsprozess und der Vorbereitung auf ein gelingendes Leben in Deutschland. Zielgruppe sind dabei Personen, die einen Familiennachzug planen, als Fachkraft arbeiten wollen oder zur Ausbildung nach Deutschland gehen möchten.
Unsere Beratungsschwerpunkte sind:
- Beratung und Unterstützung im Visumverfahren
- Vorbereitung der Integration in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt
- Beratung zum Thema Deutschlernen
- Hilfe bei der Anerkennung beruflicher Qualifikationen
- Erfolgreiche Integration im Bildungssystem (Familie/Kinder)
- Soziale Absicherung/Gesundheit
- Schutz vor unseriösen Angeboten, Arbeitsausbeutung und anderen Formen von Abhängigkeiten
Neben Einzelberatung bieten wir Informationsveranstaltungen mit allgemeinen Informationen zu rechtlichen Voraussetzungen, dem Visumsverfahren und Leben in Deutschland an, sowie Gruppenseminare zu Themen des Alltags und Länderkunde.
Dabei sind wir kein Anwerbeprojekt! Wir unterstützen Menschen, die sich eine Zukunft in Deutschland aufbauen möchten und dafür Informationen und Kompetenzen brauchen – dabei stehen die Interessen der Ratsuchenden im Vordergrund und nicht staatliche oder wirtschaftliche Interessen Deutschlands bzw. des Herkunftslandes oder einzelner Unternehmen. Wir arbeiten auch nicht mit einzelnen Unternehmen zusammen, sondern nur mit den offiziellen Zusammenschlüssen aller Unternehmen einer bestimmten Branche in den jeweiligen Bundesländern.
Die individuelle Beratung, Seminare sowie Informationsveranstaltungen sind kostenlos.
Hinweis: Unseren Beratungsfachkräften ist es ausdrücklich untersagt, Geld oder geldwerte Vorteile anzunehmen (egal ob von Klienten*innen oder anderen Personen oder Einrichtungen/Unternehmen, die an der Zuwanderung ein Interesse haben). Jede Form von Korruption ist strikt untersagt, es gelten hohe Compliance-Anforderungen. Sollten Sie Hinweise haben auf Verstöße gegen diese Grundsätze, können Sie sich jederzeit vertraulich an unsere Beschwerde-Hotline wenden. Sie erreichen unsere Beschwerdestelle unter EOK-Migration@ekiba.de und können dort auch vertraulich einen Termin vereinbaren, auch mit einer von den Projektteams in den einzelnen Ländern unabhängigen Person, die Ihre Sprache spricht.
Wie wir arbeiten
Uns ist wichtig zu betonen, dass wir die Standards der sozialen Arbeit schätzen und einhalten.
Daher arbeiten wir:
- unabhängig: Sozial-anwaltschaftliche Beratung; Empowerment/ Hilfe zur Selbsthilfe. Unabhängig von staatlichen und wirtschaftlichen Interessen
- kompetent: hohe Qualitätsstandards; qualifizierte Beraterinnen und Berater; enge Zusammenarbeit mit den Fachberatungsstrukturen in Deutschland
- vertraulich: Beratungsgeheimnis/Schweigepflicht; Datenschutz
- ergebnisoffen
- kostenlos
Mit wem wir kooperieren
Um ein gutes Übergangsmanagement sicherzustellen – also dafür zu sorgen, dass die Ratsuchenden auch nach Ihrer Ankunft in Deutschland weiterhin unterstützt werden – arbeiten wir in Deutschland eng zusammen mit der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) sowie den Jugendmigrationsdiensten (JMD) der Wohlfahrtsverbände. Außerdem kooperieren wir mit Welcome Centern, Industrie- und Handwerkskammern und Akteur*innen der Sozialwirtschaft, sowie den Anerkennungsstellen.
Vor Ort besteht ein enges Netzwerk mit Sprachschulen und anderen Vorintegrationsprojekten (insbesondere den Projekten des Goethe-Instituts) aber auch mit Visastellen, dem DAAD und anderen deutschen Akteur*innen vor Ort.
So finden Sie sich auf unserer Seite zurecht:
Bitte beachten Sie:

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen eine individuelle Beratung nicht ersetzen können. Bitte wenden Sie sich an die Projektmitarbeiter*innen und an die zuständigen Migrationsberatungsstellen. Die Beratung ist kostenlos. Weitere Infos zum Thema Migration - insbesondere ausführliche rechtliche Informationen - finden Sie hier








